Cox oder der Lauf der Zeit – Christoph Ransmayr

Das Buch wurde beworben als sei es das beste Buch des Jahrhunderts.
Erst sah ich das Interview bei Denis Scheck, dann kam der Roman zweimal im Radio und dann sah ich ihn in einer Literaturrunde im Fernsehen, bevor ich ihn mir kaufte. Ich war von der „Anpreisung“ fasziniert, dass ich dachte, ich müsste das Buch für 22,00 Euro vom Fischer Verlag unbeingt haben. Und nun langweile ich mich über die ersten 160 Seiten hinweg, hoffe auf Besserung, doch, was sollte da noch kommen? Es bleiben 140 Seiten. Kann da doch wirklich nicht all das noch passieren, das mir die Buchvorstellungen versprochen haben? Wieder einmal ein Bestseller, der von den Medien gehypt wurde und Hoffnungen weckt, die nicht erfüllt werden.

Inhaltsangabe vom Klappentext:

Ein farbenprächtiger Roman (Na ja) über einen maßlosen Kaiser von China und einen englischen Uhrmacher, über die Vergänglichkeit und das Geheimnis, dass nur das Erzählen über die Zeit triumphieren kann. (Erzählungen triumphieren über die Zeit, weil sie weitergegeben werden. Das ist kein Geheimnis.)
Der mächtigste Mann der Welt, Qiánlóng, Kaiser von China, lädt den englischen Automatenbauer und Uhrmacher Alister Cox an seinen Hof. Der Meister aus London soll in der Verbotenen Stadt Uhren bauen, an denen die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Zeiten des Glücks, der Kindheit, der Liebe, auch von Krankheit und Sterben abzulesen sind. Schließlich verlangt Qiánlóng, der gemäß einem seiner zahllosen Titel auch alleiniger Herr über die Zeit ist, eine Uhr zur Messung der Ewigkeit. Cox weiß, dass er diesen ungeheuerlichen Auftrag nicht erfüllen kann, aber verweigert er sich dem Willen des Gottkaisers, droht ihm der Tod. Also macht er sich an die Arbeit.
Ja, das war es auch schon.

Cox oder der Lauf der Zeit: Erschienen im S. Fischer-Verlag, Taschenbuch 12,00 Euro. Gibt es auch gebunden für 22,00 Euro, muss aber nicht sein. Die Audio-CD kostet sogar 22,45 Euro. Stand: 07.03.2019